Do

17

Mai

2012

Sydney & Blue Mountains

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Do

17

Mai

2012

Gold Coast

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Mo

30

Apr

2012

Sunshine Coast

Mo

30

Apr

2012

Outback

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Mi

28

Mär

2012

Great Ocean Road

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Mi

28

Mär

2012

Melbourne

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Di

07

Feb

2012

Sydney & Canberra

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Sa

14

Jan

2012

Queenstown

Samstag 7. Januar - Freitag 13. Januar

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Sa

14

Jan

2012

Wanderung am 'Lake Clearwater'

Mittwoch 4. Januar

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Sa

14

Jan

2012

Rund um Christchurch

Dienstag 27. Dezember - Montag 2. Januar 

&

Mittwoch 4. Januar - Freitag 6. Januar

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Sa

14

Jan

2012

Die Weihnachtstage

Weihnachten (24.-26. Dezember)      → meistens Sonne 28°C

24. Dezember

Dieses Jahr war wohl das wärmste Weihnachten das ich je hatte. Alle drei Tage waren es um die 28°C und man konnte mit kurzer Hose und T-Shirt herum laufen.

Hier in Neuseeland ist nur der 25. und der 26. ein Feiertag, das sind auch die einzigen Tage im Jahr an denen alle Geschäfte geschlossen haben, selbst MC Donalds hatte zu!

Jetzt, wo Weihnachten schon fast wieder vorbei ist, ist bei mir immer noch keine Weihnachtsstimmung aufgekommen, die Plätzchen, die Mama und Papa mir geschickt hat, haben zwar einen Weihnachtsgeschmack hinterlassen, aber kein Weihnachtsgefühl ;-)

Zu Hause hätte ich am Samstagnachmittag wahrscheinlich den Tannenbaum geschmückt, die Krippe aufgestellt und wäre zur Messdienerprobe für Weihnachten gegangen, hier in Neuseeland habe ich den Rasen von Dennis und Julia geschnitten und mich gesonnt. So unterschiedlich kann ein Heilig-Abend-Nachmittag sein...

Abends haben wir gegrillt und saßen noch relativ lange draußen, irgendwann ist es aber auch hier zu kalt geworden und wir haben im Wohnzimmer Karten gespielt.

25. Dezember

Am 1.Weihnachtstag sind wir morgens alle zusammen in den Botanischen Garten gegangen und sind dort ein bisschen herum gelaufen. Überall saßen Leute und haben gegrillt, einige saßen nur auf einfachen  Decken und hatten einen kleinen Grill. Andere hingegen haben die gesamte Familie mitgebracht, saßen auf Holzstühlen mit Sitzkissen, hatten große Gasgrills dabei, hatten eine Auswahl an Speisen, die man in manch einem Hotel nicht im Ansatz bekommt und neben ihnen stand eine große Musikanlage, irgendwie alles ein bisschen verrückt hier =)

Gegen Abend sind wir zu Freunden von Dennis und Julia gefahren und haben wieder gegrillt. Die Freunde haben ein Hostel und so waren wir bestimmt mit 25 Leuten, da der Großteil der Backpacker mit uns gegrillt hat.

26. Dezember

Der 2. Weihnachtstag war ruhig und entspannt. Tim und Dennis sind schon sehr früh morgens aufgebrochen, da sie eine längere Tageswanderung gemacht haben. Julia und ich waren den Tag über zu Hause und haben alles und nichts getan.

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Mo

26

Dez

2011

Central South Island

Dienstag 20.12.    → bewölkt, Sonne 23°C
Mount Cook
Mittwoch 21.12.    → Sonne 30°C
Lake Tekapo
Donnerstag 22.12.    → Sonne 30°C
Lake Tekapo
Freitag 23.12.        → Sonne 26°C
Erdbeben

Am Dienstag (20.12.) sind wir weiter zum Mt. Cook gefahren, der Mt. Cook ist mit 3754m der höchste Berg des Landes und liegt ziemlich zentral in der Mitte der Südinsel.
Die letzten 100km der Strecke hat uns Flore begleitet, sie ist zur Zeit für ihre Bachelorarbeit in Neuseeland und kommt eigentlich aus Holland. Aoaraki (so heißt der Mt. Cook auf Maorisch) ist ein winzig kleiner Ort am Fuße des Berges, dort haben wir uns zunächst eine Ausstellung in der i-site angeguckt und sind dann über einen kurzen Fußweg zu einem Lookout gegangen, von wo aus man den schneebedeckten Mount Cook und das herumliegende Valley hervorragend sehen konnte.
Übernachtet haben wir in Aoraki auf einem DOC-Platz.
Da nur eine Straße zum Mount Cook führt, mussten wir ein Teil der Strecke wieder zurück fahren, um zu unserem nächsten Ziel dem 'Lake Tekapo' zu kommen. Allerdings hat sich unsere Fahrtzeit ein bisschen verzögert, da wir von einer Horde Schafe aufgehalten wurden, die die Weide gewechselt hat und da durch fast 2km über unsere Straße laufen mussten. Es war ganz schön lustig an zu sehen, wie tausende Schafe den Verkehr lahm gelegt haben und aus allen Autos die Touris heraus strömten um ein Foto zu schießen.
Sowohl dieser (21.12.), als auch der nächste Tag (22.12.) waren äußerst entspannt. Da für beide Tage hervorragendes Wetter angesagt war, haben wir uns entschieden beide Tage am 'Lake Tekapo' auf dem Campingplatz zu bleiben, bevor wir am Freitag weiter nach 'Christchurch' fahren. Mit einer Gesamteinwohnerzahl von 315 ist 'Lake Tekapo' wahrlich nicht besonders groß. Was diesen Ort allerdings so besonders macht, ist eine kleine Kirche oder besser gesagt eine Kapelle, in der hinter dem Altar ein riesiges Fenster ist, von wo aus man genau auf den 'Lake Tekapo' gucken kann, 'Church of the good Sheperd'.
Nichts ahnend sind wir einen Tag vor Heilig Abend (23.12.;-)) nach 'Christchurch' gefahren. Nachdem wir bei Julia im Buchladen den Haustürschlüssel abgeholt haben und gerade zehn Minuten dort waren, hat es plötzlich tierisch angefangen zu wackeln und wir hatten ein Erdbeben der Stärke 5,8. Ich saß auf einem Stuhl und habe mich sinnfreier Weise versucht am Tisch festzuhalten, was natürlich total schwachsinnig war, ich hätte mich besser unter ihm verkrochen... Es war ein total komisches Gefühl und ich kam mir vor, als wäre ich einem Erdbebensimulator im Museum. Nach zirka zehn Sekunden war alles wieder vorbei und ich habe erst mal gar nicht realisiert was geschehen war. Nachdem wir uns vom Schock erholt hatten, sind Tim und ich einkaufen gegangen, zumindest hatten wir das vor. Als wir nämlich am Supermark ankamen, kam uns eine Verkäuferin entgegen und sagte, dass der Laden für heute geschlossen sei, da ein Großteil der Ware auf dem Boden liegt und erst einmal alles aufgeräumt werden müsste; das hätten wir uns auch eigentlich denken können. So sind wir wieder unverhoffter Dinge zurück gegangen.
Kurze Zeit später hat es wieder kräftig gerüttelt und dieses Mal hatte das Beben eine Stärke von 6,0. Man soll nicht meinen, dass 0,2 keinen großen Unterschied ausmachen, beim zweiten Beben sind sogar Flaschen im Schrank umgekippt und die Bilder haben gewackelt. Eigentlich hätten Dennis und Julia bis halb sechs arbeiten müssen, aber nach dem zweiten Beben konnten sie Feierabend machen und waren schon um drei Uhr zu Hause. Den restlichen Tag über kamen noch etliche Nachbeben, mal starke, mal weniger starke, beim Zehnten habe ich aufgehört zu zählen... Abends saßen wir gemütlich beisammen und haben gemeinsam gekocht.

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Sa

24

Dez

2011

Fiordland & Southern Island

Sonntag 11.12.    → Sonne 28°C
'Wanaka', Puzzling World
Fahrt nach 'Queenstown'
Montag 12.12.        → Sonne 28°C
'Queenstown'
Dienstag 13.12.    → Sonne 28°C
Fahrt nach 'Te Anau'
'Te Anau'
Mittwoch 14.12.    → bewölkt
'Milford Sound'
Donnerstag 15.12.    → Sonne 20°C, Regen
'Te Anau'
Freitag 16.12.        → bewölkt, Sonne 20°C
'Te Anau'
Samstag 17.12.    → bewölkt
Fahrt nach 'Invercargill'
Sonntag 18.12.    → bewölkt
'Catlins'
Montag 19.12.        → bewölkt, Sonne 22°C
Dunedin, Public Art Gallery, 'Royal Albatross Centre'

Von 'Haast' aus sind wir nach 'Wanaka' gefahren ( 11.12.), der Weg war ziemlich ätzend und hat fast vier Stunden gedauert. In 'Wanaka' angekommen, sind wir zu erst zum 'Puzzling World' gefahren, dort befindet sich zum einen das angeblich weltweit größte Holzlabyrinth und zum anderen das 'Puzzle Centre', indem verschiedene Geduldsspiele und optische Täuschungen zum Ausprobieren bereit stehen.  
Weiter sind wir nach 'Wanaka' ins Zentrum gefahren; welches direkt am 'Lake Wanaka' liegt. Da das Wetter wunderbar war und die Sonne gerade auf den Teil des Sees schien, der an der Promenade lag, haben wir uns einige Zeit ins Gras gesetzt, bevor wir weiter nach 'Queenstown' gefahren sind.
Am Montagmorgen (12.12.) sind wir zurück ins Zentrum von 'Queenstown' gefahren, zufällig sind uns dort Jana & Robin über den Weg gelaufen, die wir am Abend vorher auf dem DOC-Platz kennen gelernt hatten. Den Rest des Tages (es war gerade elf Uhr) haben wir mit den Beiden zusammen verbracht. Noch zu erwähnen ist, dass wir an diesem Tag nicht nur das leckerste und größte Eis der Welt gegessen haben, sondern auch noch den besten Burger des Universums. Leider trennten uns unsere Wege an diesem Abend schon wieder, da Jana & Robin weiter in den Norden gefahren sind und Tim & Ich in den Süden.
Am nächsten Morgen (13.12.) führte uns unser Weg nach 'Te Anau', was im Südosten der Insel liegt. 'Te Anau' ist das Tor zum Fjordland. Von hier aus kann man alle möglichen Touren in die Sounds und ins Fjordland buchen, aber auch diese Stadt ist mit 3000 Einwohnern ( ca. Wickrathberg) nicht gerader groß. Bei strahlendem Sonnenschein und hellblauem Himmel sind wir dort angekommen, da haben ich gleich einen Versuch gestartet und wollte im 'Lake Te Anau', der der größte See der südlichen Hemisphäre ist, schwimmen gehen, aber weiter als bis zu den Knien bin ich nicht gekommen, es ist einfach noch zu kalt.
Mittwochmorgens (14.12.) sind wir von 'Te Anau' 120km nördlich zu den 'Milford Sounds' gefahren. Die 'Milford Sounds' sind die nördlichsten Sounds des Fjordlands und die bekanntesten in Neuseeland, nahezu jeder Tourist fährt dorthin. Kurz hinter 'Te Anau' haben wir Paul mitgenommen, der zu den Sounds getrampt  ist. Wie 85% aller Backpacker kommt auch er aus Deutschland. Nach gut zwei Stunden kamen wir an den 'Milford Sounds' an, Paul und ich haben von dort aus eine zwei stündigen Bootstour durch die Sounds gemacht. Tim ist nicht mitgefahren, da er zwei Tage später eine Tour durch die 'Doubtful Sounds' gebucht hat. Den ganzen Tag schon war es sehr bewölkt, kurz nachdem wir abgelegt hatten, kam die Sonne für ein paar Minuten heraus und hatten einen wunderschönen, sonnigen Blick auf die Sounds. Nach einer knappen halben Stunde hat es ziemlich stark angefangen zu regnen, war allerdings gut war, denn so haben wir eine Vielzahl von Wasserfällen gesehen, die ohne den Regen gar nicht oder nur sehr schlecht zu sehen wären. Neben Dutzenden Wasserfällen sind wir auch in den Genuss gekommen einen Delphin zu sehen, der direkt neben unserem Boot her schwamm und einigen Seehunden, die faul auf einem Felsvorsprung lagen Alles in allem war es eine hervorragende Tour und jeden Cent wert. Als wir abends zurück in 'Te Anau' waren, haben wir uns im Kino einen Film über das Fjordland angeguckt und sind dann weiter  DOC-Platz gefahren.
Am nächsten Tag (15.12.) haben wir nicht viel unternommen, eigentlich wollten wir einen Halbtagestrack laufen, aber da es schon relativ früh angefangen hat zu regnen, haben wir es vorgezogen in der Nähe von Unterstellmöglichkeiten zu bleiben.
Um neun Uhr am Freitagmorgen (16.12.) sind Tim und ich nach 'Manapouri' gefahren, von wo aus Tims Overnight Cruise in die 'Doubtful Sounds' gestartet ist. Das Wetter an diesem Tag war sehr kalt und ungemütlich, nachdem ich Tim abgesetzt hatte, bin ich wieder zurück nach 'Te Anau' gefahren und habe bis 15.00Uhr mein Buch gelesen, es war so spannend, dass ich einfach nicht aufhören konnte. Glücklicherweise kam dann endlich die Sonne heraus und es ist noch ziemlich warm geworden, da mir so langsam ein bisschen langweilig wurde (das Buch hatte ich mittlerweile zu ende gelesen), habe ich mir ein Stück Kuchen und etwas zu Trinken gekauft und saß bis abends am 'Lake Te Anau'.
Pünktlich um 12.00Uhr (17.12.) kam Tim zurück und wir sind die 160km bis ganz in den Süden nach 'Invercargill' gefahren. Dort haben wir als Erstes die i-site aufgesucht und sind dann ins 'Southland Museum' und zum Tuatara Terrarium gegangen. Der Tuatara ist ein Reptil, das nur in Neuseeland zu finden ist und das uralt werden kann. Das älteste Exemplar ist 220 Jahre alt und die Zoowärter rechnen damit, dass es mindestens noch doppelt so alt werden kann.
Weiter sind wir ins 30km entfernte 'Bluff' gefahren, denn dort sollte es ein altes Ehepaar geben, das eine sehr schöne Muschelsammlung haben soll. Wir vermuten allerdings, dass die Beiden das Zeitliche bereits gesegnet haben, denn weder sie noch die Muschelsammlung konnten wir finden und im Ort wusste auch keiner über sie Bescheid. So sind wir unverhoffter Dinge zurück nach 'Invercargill' zum Campingplatz gefahren.
Am nächsten Tag (18.12.) haben wir die 220km durch die 'Catlins' bis nach 'Dunedin' hinter uns gebracht. Landschaftlich gibt es auf diesem Stück nicht viel zu sehen und um diesen Teil des Landes für Touristen ein wenig attraktiv zu machen, wird jeder noch so kleine Wasserfall als eine riesige Attraktion dargestellt. Auf der Fahrt nach 'Dunedin' haben wir unzählige Leuchttürme gesehen, waren an dem südlichsten (Festland-)punkt Neuseelands und haben einige Seehunde und ein paar Pinguine gesehen. So gesehen, war der Weg nicht ganz umsonst.
Montagmorgen (19.12.) sind wir bei wunderschönem Wetter durch 'Dunedin' gelaufen. Angefangen haben wir in einer Kunstgalerie, zu erst war ich nicht so begeistert, dass Tim dort herein wollte, aber im Nachhinein hat es sich richtig gelohnt. Abgesehen von ein paar langweiligen Bilder, befasste sich der Großteil der Ausstellung mit verschiedenen Themengebieten, zu denen unterschiedliche Gegenstände ausgestellt waren. Ein Thema war zum Beispiel 'Die Welt', angefangen von einer einfachen Landkarte, über einen Globus und eine Jacke, die mit der Weltkarte bedruckt war, waren viele Gegenstände zum Thema Welt ausgestellt. Nachmittags sind wir zur 'Penisula Halbinsel' gefahren, da wir dort das 'Royal Albatross Centrum' besichtigen wollten. Die 'Penisula Halbinsel' schließt sich direkt an 'Dunedin' an und ist in wenigen Minuten zu erreichen. Auf der geführten Tour durch das Reservat haben wir nur einen Albatros gesehen, der brütend auf seinem Nest saß. Leider ist in der Zeit wo wir dort waren kein Tier von der Futtersuche zurück gekommen und wir konnten keinen landenden Albatros beobachten. So wie es uns beschrieben wurde, soll das total lustig aussehen und genau so sein wie in dem Film 'Bernard&Bianca'.
Ein weiteres Highlight dieses Tages war die 'Baldwin Street', sie ist mit 35% Steigung die steilste Straße der Welt und hat es sogar ins 'Guinness Buch der Rekorde' geschafft.

P.S. Ich hoffe, meine Schreibweise, die teilweise ein bisschen zu wünschen übrig lässt, stört euch nicht zu sehr, aber ehrlich gesagt geht mir mein Blog so langsam ein bisschen auf die Nerven und ich habe keine Lust zu viel Zeit zu investieren...;-)
Trotzdem wünsche ich euch weiterhin viel Spaß beim Lesen=)

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Di

13

Dez

2011

West Coast

Dienstag 6.12. → Regen

Hokitiki

Mittwoch 7.12. → Sonne 23°C

Fahrt nach 'Fox'& 'Franz Josef'

Donnerstag 8.12. → bewölkt

Geltschertour

Freitag 9.12. → bewölkt

Fox, Lake Matheson

Samstag 10.12. → Sonne 24°C

Fahrt nach Haast

 

Von 'Arthurs Pass Village' bis nach 'Hokitika' waren es noch fast 200km (6.12.). 'Hokitika' war früher bekannt durch die zahlreichen Goldfunde, die dort ausgegraben wurde. Mittlerweile ist das kleine Örtchen für die Verarbeitung von grüner Jade (auch: Neuseelandjade) zu Schmuck bekannt. Es ist ein kleiner, sehr netter und schön angelegter Ort, der viel 'Charm' verbreitet. Nachdem wir einmal durch 'Hokitiki' und am Strand entlang gelaufen sind, sind wir zum nächsten DOC-Platz gefahren und haben dort gecampt.

Weiter ging es am nächsten Tag (7.12.) in Richtung der beiden Gletscher. Auf dem Weg dort hin, haben wir in 'Okarito' angehalten und sind einen drei stündigen Track gelaufen, bei dem uns die erste Hälfte durch dichten Regenwald führte und die zweite entlang eines wunderschönes Strandes verlief. Nach einer weiteren Autostunde erreichten wir den ersten Gletscherort 'Franz Josef', nachdem wir uns in der i-site über Gletschertouren informiert hatten, haben wir uns für eine Tour auf dem 'Fox Gletscher' entschieden. Der 'Franz Josef Gletscher' ist schmal und steil und der 'Fox Gletscher' breit und flach, was das besteigen erheblich vereinfacht.

Der Donnerstag (8.12.) war ein unglaublicher Tag, morgens um 10.10 Uhr mussten wir in 'Fox' am Tourenoffice sein, da von dort die Reise ins Eis begann. Nachdem wir mit dem nötigen Equipment wie Boots, Regenkleidung, Schal, Mütze und Handschuhen ausgestattet wurden ging es mit einem Bus zum Fuße des Gletschers. Wir waren eine neunköpfige Gruppe im Alter von Anfang- bis Mitte- Endezwanzig, die ihren Ursprung auf der ganzen Welt hatten. Unsere Tour sollte 6-7 Stunden dauern und war mit dem höchsten von drei Schwierigkeitsstufen deklariert. Am Anfang habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, ob ich mir da nicht zu viel zugemutet hatte, wie sich allerdings nachher herausstellte war alles halb so wild und wenn man nicht gerade zwei linke Hände und Füße hat, schafft man es ohne Probleme. Die ersten 1,5 Stunden führten über geschätzte 3.000.000. Stufen, dann mal wieder rauf und wieder runter und wieder rauf, alles durch und über Felsbrocken. Endlich erreichten wir den Gletscher, als alle mit Steigeisen versorgt waren, ging es raus aufs Eis. Auf den ersten paar Metern waren Stufen in das Eis gemeißelt, aber schon wenige Meter später war es eine spiegelglatte Eisfläche auf der wir uns befanden und unser Guide ist mit Eispikel voran gegangen und hat kleine Tritte aus dem Eis geschlagen, damit wir zumindest kleine Anhaltspunkte hatten, wo der Pfad entlangführt. Leider war das Wetter den Tag über nicht so gut, es hat zwar kaum bis gar nicht geregnet, aber die Wolken hingen sehr tief, sodass man leider nicht bis an den Horizont gucken konnte und so kein schönes Bergpanorama hatte.

Es war wirklich ein Abenteuer, zwischendurch mussten wir uns an Seilen hoch ziehen, an Eisvorsprüngen entlang laufen oder durch Gletscherspalten gehen, insgesamt waren wir fünf Stunden auf dem Gletscher. Um 17.00 Uhr hat uns der Bus vom Parkplatz abgeholt und zurück in den Ort gebracht.

Am nächsten Morgen (9.12.) wollten wir ganz früh aufstehen, um am 'Lake Matheson', einem Spiegelsee der nur 10km von 'Fox' entfernt liegt, den Sonnenaufgang zu sehen. Das Besondere an diesem See ist, dass er in einer sehr guten Lage zu den Bergen liegt, sodass sich das gesamte Bergpanorama bei guter Sicht und stillem Wasser auf dem See spiegelt. Da es an diesem Morgen allerdings sehr bewölkt war, haben wir uns entschieden nicht dort hin zu fahren und es bei Sonnenuntergang noch einmal zu probieren. Glücklicherweise ist es mittags klarer geworden und wir hatten abends eine hervorragende Reflektion der Berge im See-das Warten hat sich mehr als gelohnt. In der Hoffnung so ein schönes Spiegelbild noch einmal sehen können, sind wir am nächsten Morgen (10.12.) um halb sechs (Mitten in der Nacht!!!) wieder dort hin gefahren, leider war es bei Weitem nicht so schön wie am vorigen Abend.

Weiter ging unsere Fahrt nach 'Haast', auf dem Weg dort hin haben wir ein paar kleinere Stopps eingelegt; unter anderem sind wir zu einem Strandabschnitt gegangen, an dem es 'Gelbaugenpinguine' geben sollte. Am Strand angekommen waren allerdings weit und breit keine Pinguine zu sehen, wir vermuten, dass man nur bei Ebbe zu den Nistplätzen der Tiere kommt, dieses in den Reiseführern aber nicht angegeben wird, damit die Tiere nicht von Touristenströmen überhäuft werden. Da es noch vier Stunden bis zur Ebbe gedauert hätte, sind wir weiter nach 'Haast' gefahren. 'Haast' ist wie 'Franz Josef' und 'Fox' ein Ort mit sage und schreibe 300 Einwohnern, sodass wir den Abend auf dem Campingplatz verbracht haben.

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Di

13

Dez

2011

Christchurch part 1

Freitag 2.12. (Sonne 20°C)

Weiterfahrt nach Christchurch

Samstag 3.12. (Sonne 31°C)

Christchurch, Cashmere Hills, Sumner Beach

Sonntag 4.12. (Sonne 30°C)

Christchurch, Innenstadt, Segeltourn

Montag 5.12. (bewölkt)

Fahrt zurück an die Westküsten

 

Zwischen uns und 'Christchurch' liegen noch gut drei Stunden, damit wir nicht zu früh bei Dennis und Julia ankommen, haben wir den Tag (2.12.) ganz ruhig angehen lassen und sind erst um zwei Uhr von 'Arthurs Pass Village' losgefahren. Die 140km über den Pass sind wunderschön, er führt quer durch das 'Southern Alp Tal' und wenn rechts und links der Straße nicht so Unmengen viele Schafe grasen würden, könnte man meinen, man sei im tiefsten Süddeutschland oder in Österreich.

In 'Christchurch' angekommen sind auch alsbald Dennis und Julia von der Arbeit nach Hause gekommen und wir hatten einen angenehmen Abend.

Am nächsten Tag (3.12.) sind wir mit unseren beiden Gastgebern zum 'Cashmere Hill' gefahren und konnten von dort aus einen Weitblick über die Stadt genießen, da es für „christchurchische Verhältnisse“ sehr klar war, konnten wir auch relativ weit gucken. Das nächste 'Touriziel' war der 'Sumner Beach', ein ganz gewöhnlicher Strand and der Survermeile. Bei 31°C und einem leckeren Eis ist es sehr schön einmal auf und ab zu laufen. Da wir zwischen Weihnachten und Silvester auch in 'Christchurch' sein werden, haben wir uns die restlichen Sehenswürdigkeiten für dann aufgehoben. Gegen Abend ist noch ein Freund von den Beiden gekommen, der eigentlich in 'Hamburg' lebt und zur Zeit ebenfalls Urlaub in diesem wunderschönen Land macht. Den restlichen Abend haben wir gemeinsam mit Olli verbracht.

Der Sonntag (4.12.) war ein sehr bewegender Tag, morgens um neun Uhr bin ich mit Olli ins Centrum von 'Christchurch' gefahren. Normalerweise ist die gesamte Innenstadt gesperrt, denn seit dem Erdbeben am 22. Februar ist es dort zu gefährlich, da dort das Epizentrum war. Überall in der Stadt liegen noch Trümmer, die Häuser, die noch stehen, werden von Stahlkonstruktionen gestützt, um Schlimmeres zu verhindern. Denn sollte es ein weiteres derart starkes Beben geben, dann würde dort gar nichts mehr stehen. Dieses und nächstes Wochenende ist ein Teil dieses Gebietes für maximal 400 Personen gleichzeitig geöffnet, damit man es noch einmal sehen kann, bevor die gesamte Innenstadt abgerissen wird. An der Stelle von dann Centrum war, wird auch nichts wieder aufgebaut, da es genau auf zwei Erdplatten liegt und somit die Gefahr zu groß wäre, bei einem Wiederaufbau das gleiche Schicksal noch einmal zu erleben. Es ist ziemlich erschreckend, welche Kräfte dort gewirkt haben müssen. Nachdem wir den abgetrennten Bereich besichtigt haben, sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und dann wieder zurück zu den Anderen gefahren.

Die zweite Hälfte des Tages war der schönere Teil, denn den haben wir segelnd auf dem Pazifik verbracht. Es war in meinem Leben auch der erste 2. Advent, den ich bei 31°C und strahlendem Sonnenschein erlebt habe. Nachdem wir vier Stunden durch die Buchten 'Christchurchs' geschippert sind, haben wir bei Dennis und Julia Sushi hergestellt. Somit war es nicht nur der erste 2. Advent bei Sonne, sondern auch das erste Mal, dass ich Sushi gegessen haben. Ich hätte vorher niemals gedacht, dass es so lecker sein kann.

So aufregend wie der Sonntag war, so langweilig war der Montag (5.12.). An diesem Tag sind wir lediglich 150km bis nach 'Arthurs Pass Village' gefahren, haben dort übernachtet und sind am nächsten Tag die andere Hälfte bis zur Westküste gefahren.

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Do

08

Dez

2011

Top South Island

Dienstag 22.11. → Sonne25°C

Picton, Queen Charlotte Track

Mittwoch 23.11. → Regen, bewölkt

Fahrt nach Nelson

Donnerstag 24.11. → Sonne 20°C

Nelson, Stadtrundgang

Freitag 25.11. → Sonne 20°C

Woodstock, Tim ist nun weg

Fahrt nach Motueka

Samstag 26.11. → Sonne 26°C

Golden Bay, Te Waikoropupu Springs, Collingwood, Wharariki Beach

Sonntag 27.11. →Sonne 28°C

Golden Bay, Wainui Falls, Pohara Beach

Montag 28.11. → Regen

Fahrt zum 'Nelson Lake National Park'

St. Arnaud, Lake Rotoiti

Dienstag 29.11. → bewölkt, Regen

St. Arnaud

Mittwoch 30.11. → Sonne 26°C

Murchison, Buller Gorde Swingbridge

Fahrt nach Westport, Tim ist wieder da

Donnerstag 1.12. → Sonne 26°C

Punakaiki, Pencake Rocks

Greymouth

Fahr in Richtung Christchurch, Arthur's Pass Village

 

Unser erster Tag (22.11.) auf der südinsel war ein wundervoller, warmer frühsommertag. Schon morgens hat die sonne geschienen und im laufe des tages sind die temperaturen bis auf 25°C angestiegen, mit einer leichten briese ließ es sich sehr gut in der sonne aushalten. Tim hat den ganzen tag eine kanutour durch die 'Malborough Sounds' gemacht und ich bin eine kleine runde über den 'Queen Charlotte Track' gelaufen. Wenn man diesen track vom anfang bis zum ende läuft, braucht man vier tage, so kann man sich vorstellen, dass ich auf meiner dreistündigen tour nur einen bruchteil gesehen habe, aber einen wunderschönen bruchteil. Somit hat tim die 'Malborough Sounds' vom wasser aus gesehen und ich bin über sie gelaufen.

Am Mittwoch (23.11.) sind wir von 'Picton' nach 'Nelson' gefahren, 'Nelson' liegt 110km westlich von 'Picton' und genau auf der hälfte zwischen der ost- und der westküste. Als wir in 'Nelson' ankamen, hat es in strömen geregnet und so haben wir außer die i-site nichts anderes mehr besichtig und waren den restlichen tag auf dem campingplatz.

Tim hatte sich überlegt noch einmal eine mehrtägige wanderung zu unternehmen aus diesem grund haben wir uns am 24.11. spontan mit daniel, den tim schon von seiner letzten wanderung kennt und den wir in 'Wellington' getroffen haben, verabredet. Daniel und tim hatten sich überlegt, die wanderung zusammen zu laufen. Nachdem sich die beiden gefühlte drei stunden über wandertouren informiert hatten, sind wir eine runde durch 'Nelson' gelaufen und haben so ziemlich jedes eiscafé getestet was es dort gab;-).

Am freitag (25.11.) sollten tim und daniel ihre wanderung beginnen, übernacht hat es sich daniel aber anders überlegt und wollte nicht mehr mitlaufen, was ich bei sieben tagen und 90km gut nachvollziehen kann. Schließlich haben daniel und ich tim zum startpunkt der wanderung nach 'Woodstock' gebracht und sind dann weiter in den norden nach 'Motueka' gefahren. Nachdem ich daniel zu einem Hostel gebracht habe und eine kleine runde durch das nicht vielzubietende 'Motueka' gelaufen bin, habe ich mir einen campingplatz gesucht.

Der samstag (26.11.) war ein ziemlich cooler und aufregender tag. Nachdem ich daniel um halb zwölf im hostel abgeholt hatte, sind wir nach 'Takaka' gefahren und haben dort die 'Te Waikoropupu Springs' besichtigt, hierbei handelt es sich um die saubersten und klarsten wasserquellen der südlichen hemisphäre. Weiter ging es nach 'Collingwood'. 'Collingwood' ist ein kleines dorf mit gerade einmal 250 einwohnern, hier haben wir uns auf einem schönen parkplatz direkt am meer nudel mit tomatensauce gekocht und sind dann weiter bis ganz an die nördliche spitze nach 'Puponga' gefahren. Von dort aus waren es noch 8km bis zum 'Wharariki Beach' und den berühmten 'Rocks', die nur bei Ebbe besichtigt werden können. Am Parkplatz angekommen, hat uns ein einheimischer einen weg beschrieben, der besonders schön sein soll und uns direkt an die 'Rocks' heranführen soll. So sind wir über Kuh- und Schafweiden querfeldein durch einen kleinen wald und schließlich zum strand gekommen. Es war ein riesiger und relativ schöner strand, aber durch den starken wind, der die ganze zeit unmengen an sand vor sich her wehte, war es nicht mehr ganz so schön; zwischenzeitlich kam ich mir eher so vor, als wäre ich in der sahara in einen sandsturm geraten. Die 'Rocks' sind drei sehr große Felsen, die in der mitte eine art tunnel bilden, durch den man bei ebbe ohne probleme durch gehen kann. wir waren leider etwas zu spät und das wasser stand schon wieder zu hoch, sodass wir nicht mehr bis an die felsen heran kamen. Da es sich bei dem weg, den der einheimische uns beschrieben hatte, um einen rundweg handelt, mussten wir nun den zweiten streckenabschnitt finden, dieses stellte sich allerdings als ein problem dar. Nachdem wir über eine stunde über strand, schafsweiden und einen fluss gelaufen sind und immernoch nicht den richtigen weg gefunden hatten, haben wir uns entschieden den gleichen weg wieder zurück zu gehen. Allerdings mussten wir uns ziemlich beeilen, da wir über den strand zurück laufen mussten und der höchststand der flut nicht mehr weit entfernt war und wir nicht wussten, wie viel von unserem weg dann unter wasser stehen würde. Glücklicherweise haben wir zwei schweizer getroffen, die den richtigen weg kannten. So hat alles doch noch ein gutes ende genommen und wir sind nicht von den fluten verschluckt worden. Mittlerweile war es auch schon acht uhr abends; auf dem weg zum campingplatz in 'collingwood' habe ich daniel in einem hostel abgesetzt. Die nächsten vier tage bis zu tims rückkehr werde ich alleine verbringen, da daniel im norden bleiben möchte um ein bisschen zu arbeiten. Die vollgenden drei Tage waren äußerste entspannt, nachdem ich am Sonntag (27.11.) von 'Collingwood' aus nach 'Takaka' gefahren bin und dort die 'Wainui Falls' besichtigt habe, lag ich den Rest des Tages faul auf dem Campingplatz in der Sonne und habe nichts getan. Am Montagmorgen (28.11.) bin ich von der 'Golden Bay' zum 'Nelson Lake National Park' nach 'St. Arnaud' gefahren und habe mir dort einen DOC Campingplatz gesucht (DOC ist eine Organisation, die sich um die Flora und Fauna Neuseelands kümmert, sozusagen eine Mischung aus dem Alpenverein und dem Forstamt in Deutschland. Diese Vereinigung hat an vielen Stellen des Landes Wald- und Wiesenflächen freigegeben, auf denen man für einen sehr geringen campen darf.) Da es am 'Lake Rotoiti' so schön war, bin ich zwei Nächte geblieben. Mit 50 Einwohnern und einer Tankstelle hat 'St. Arnaud' nicht gerade viel zu bieten, wer sich hier hin verirrt, kommt nur zum Wandern und Spazieren gehen. Ein paar Tracks bin ich auch gelaufen, aber da es die meiste Zeit nur geregnet hat, habe ich viel Zeit lesend im Auto verbracht. Eigentlich war geplant, dass ich Tim am Donnerstagnachmittag wieder abhole, da er aber die Strecke, die für vier Tage angesetzt war in zwei bewältigt hat, erhielt ich Dienstagabend einen Anruf, dass er schon fertig sei.

So bin ich am Mittwoch (30.11.) nach 'Westport' an die Westküste gefahren und habe ihn eingesammelt. Auf dem Weg dort hin habe ich einen Zwischenstopp in 'Murchison' gemacht und bin über die 'Buller Gorge Swingbridge' gelaufen. Die Brücke verläuft quer über den 'Buller Gorge River' und ist mit 100m die Längste Hängebrücke des Landes. Nachdem ich mich mit Tim getroffen hatte, sind wir zu einem Campingplatz gefahren und haben den restlichen Tag dort verbracht.

Am Donnerstag (1.12.) sind wir 50km südlich von 'Westport' zu den 'Pencake Rocks' gefahren. Diese bestehen aus vielen übereinanderliegenden Gesteinsschichten, die so gestapelt sind, dass sie aussehen wie viele gestapelte Pfannkuchen. Ursprünglich hatten wir geplant die Westküste weiter in den Süden zu fahren, spontan haben wir uns jedoch umentschieden. Dennis und Julia (Freunde von Tim, die letztes Jahr nach Christchurch ausgewandert sind und bei denen wir auch Weihnachten und Silvester feiern) haben uns gefragt, ob wir übers Wochenende nicht zu ihnen kommen möchten, um am Sonntag mit ihnen segeln zu gehen. Kurze Hand haben wir uns umentschieden und sind nach 'Christchurch'gefahren. Die halbe Strecke über den 'Arthurs Pass' haben wir noch hinter uns gemacht und dann in 'Arthurs Pass Village' übernachtet.

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Mi

23

Nov

2011

Wellington

Donnerstag 17.11. → bewölkt

Fahrt über 'Palmerston North' nach 'Eketahuna'

Freitag 18.11. → Sonne 18°C, bewölkt

Wellington, Te Papa Museum

Samstag 19.11. → bewölkt

Wellington, Unfall

Wellington, Stadt & Café

Sonntag 20.11. → Sonne 18°C, Regen und Wind

Wellington, Cable Car, Planetarium, Te Papa Museum

Montag 21.11. → Regen und Wind

Fährfahrt nach Picton (Südinsel)

 

Am Donnerstag (17.11.) hatten wir einen sehr entspannten Tag, wir sind erst um zwölf Uhr vom Campingplatz gefahren und unser erster Halt war im 150km entfernten 'Palmerston North', da wir, oder viel mehr ich (Tim wollte hier eigentlich gar nicht hin), mir mehr von dieser stadt versprochen hatte, sind wir auch relativ zügig weiter gefahren. Weiter ging es dann in richtung 'wellington', da die strecke für den verbliebenen tag zu weit war, haben wir in 'eketahuna', einem kuh- oder besser gesagt einem schafkaff, übernachtet.

Die letzten 80km bis zur neuseeländischen Hauptstadt, haben wir am Freitag (18.11.) hinter uns gebracht. Nachdem wir einen Campingplatz gefunden hatten, sind wir in die stadt gefahren und haben das nationalmuseum 'Te Papa' besichtigt. Es ist ein interaktives museum, das in verschiedene themengebiete unterteilt ist und von kunst, kulturschätzen, naturgeschichte, pazifischen kulturen und der landesgeschichte keine themenbereich auslässt. Es ist ein museum zum lernen, spielen und anfassen, sodass auch großen kindern nicht so schnell langweilig wird;-), allerdings ist es so groß, dass wir in drei stunden gerade mal drei von sechs etagen besichtigen konnten. Mittlerweile war es auch schon sieben uhr, sodass wir z urück zum campingplatz gefahren sind.

Eigentlich war für heute (19.11.) ein angenehmer tag in wellington geplant, aber wie es nun einmal so ist, kommt eben alles anders als man denkt. Wir fuhren auf einer linksabbiegerspur von der autobahn ab und plötzlich gab es einen knall und ein kleiner blauer mazda hing in unserer kofferraumtür.... das dieser kleine crash uns einen halben tag zeit kostete und uns auch noch einen neuen wagen bescherte, damit hätte wohl keiner von uns gerechnet. Wie dem auch sei, mussten wir zurück zum campingplatz (auf dem das büro der autovermietung war) und unseren schönen vw-bus abgeben, da wir bis montag auf ein neues fahrzeug warten mussten, haben wir von der vermietung ein kleines bungalow bekommen. Nachdem wir den ganzen „driss“ geklärt und geregelt hatten, sind wir wieder nach wellington, diesmal allerdings mit dem bus, gefahren und sind einmal über die einkaufsstraße gleuafen. Zufällig haben wir an einer bushaltestelle daniel getroffen. Daniel ist ebenfalls ein NRWler, den tim schon auf einer hütte während seiner wanderung getroffen hat, mit ihm haben wir dann den restlichen tag und abend in einem café gesessen.

Am Sonntag (20.11.) war das wetter nicht so gut, die meiste zeit hat es geregnet und die ganze zeit hatten wir einen sturmartigen wind. Trotzdem muss man das touristische minimalprogram ja abarbeiten, so sind wir also als erstes mit dem 'Cable Car', einem kleinen zug, der von einer seilwinde gezogen wird, auf eine kleine anhöhe in 'wellington' gefahren. Oben an der 'bergstation' angekommen, waren wir auch gleichzeitig im 'Botanischen Garten', hier haben wir uns zuerst im planetarium einen einstündigen film bzw. eine reportage über den sternenhimmel der südlichen Hemisphäre und das universum angesehen und sind dann weiter durch das museum des planetarium gelaufen. Weiter ging es durch den 'Botanischen Garten' zum 'Beehive', dem neuseeländischen Parlamentssitz. Auf Grund der Form, die an einen Bienenstock erinnert, hat das gebäude seinen namen bekommen. Da wir mittlerweile den regen und vor allem den wind ziemlich leid waren, sind wir zum 'Te Papa Museum' gegangen und haben uns die vierte etage, die sich mit der maorigeschichte und dem leben von migranten befasst, angeschaut. Leider blieb für die letzten beiden etagen keine zeit mehr, da es 17 uhr war und das museum geschlossen hat. Zurück auf dem campingplatz haben wir uns ein leckeres menü gekocht und den tag ausklingen lassen.

Heute (21.11.) war der tag des neuen vans. Gegen mittag haben wir unser neues auto, einen Toyota Hiace, bekommen. Von der größe und der ausstattung ist der ähnlich wie der vw-bus, wobei der vw-bus um einiges geschickter geplant und ausgebaut war, war ja auch schließlich ein deutsches auto;-). Wenigstens war es wieder ein upgrade auf unsere gebuchte klasse und wir müssen die südinsel jetzt nicht mit einem kleinen auto erkunden. Um halb zwei legte unsere fähre in 'Wellington' ab und erreichte 3,5 Stunden später 'Picton' auf der Südinsel. Nachdem wir der i-site (Touristeninformationsbüro) mal wieder einen besuch abgestattet hatten, sind wir noch ein bisschen durch den 4000 kleinen seelenort gelaufen und haben uns dann ein schlafplätzchen gesucht.

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Mi

16

Nov

2011

4 Tage ohne Tim

Sonntag 13.11. → Sonne 22°C

Rotorua, Tamaki Maori Village

Montag 14.11. → Sonne 18°C, Regen

Rotorua, Paradise Valley Springs

Fahrt nach Taupo

Dienstag 15.11. → Sonne 20°C

Taupo, Huka Falls

Fahrt nach Ohakune

Mittwoch 16.11. → Regen, bewölkt 17°C

Ohakune, Tim wieder abgeholt

 

Heute Morgen (13.11.) habe ich Tim um 11 Uhr nach 'Whngapapa Village' gebracht, von wo aus der die nächsten Tage wie eine Gämse über die Vulkankrater krakseln wird. Jetzt hat tim vier rici-freie-tage und ich habe vier tim-freie-tage. Für mich ging die fahrt weiter ins 250km nördlich gelegene Rotorua (wer die berichtie aufmersam gelesen hat, wird wissen, dass wir hier vor knapp zwei wochen schonmal waren;-)). Da wir letztes mal nur die grater und geysiere besichtig haben, nicht aber die etlichen maori dörfer die es hier gibt, bin ich nochmal hierhin zurück gefahren. In 'Rotorua' angekommen, habe ich im touristenbüro den maori abend gebucht und bin zum campingplatz gefahren. Um 18 Uhr wurde ich von einem shuttleservice abgeholt und nach 'Tamaki' gebracht. Insgesamt trafen vier reisebusse in dem dorf ein, jeder bus hatte während der fahrt einen 'häuptling' bestimmt, der den restlichen abend für sein 'stamm' zuständig ist. Zunächst mussten sich alle in einen halbkreis aufstellen, die häuptlinge mussten in die mitte des halbkreises gehen. Nach ein paar minuten kam der erste maori aus dem wald gelaufen und hat mit der willkommensceremonie begonnen, nach und nach kamen weitere dazu, bis sie schließlich zu viert waren. Uns ist extra vorher gesagt worden, das diese handlung durch lachen oder ähnliches nicht ins lächerliche gezogen werden darf, da dieses eine starke beleidigung für die ureinwohner darstellt. Teilweise war es wirklich schwer sich das lachen zu verkneifen, denn es sah sehr lustig aus, wie die vier in der mitte tanzten, irgendwelche gestiken machten und die zunge raus streckten. dises willkommensritual wird bei jedem neunankömmling, egal ob es zwei oder zweihundert sind, durchgeführt. Nachdem die maoris festgestellt haben, dass wir keine bedrohung sind, durften die häuptlinge nach vorne treten und bekam als willkommensgruß ein farnblatt und mussten mit einem nasenkuss die maoris begrüßen. Zuerst gingen die maoris, dann unsere häuptlinge und in einer lange reihen, reihten sich alle anderen an. Nun waren wir auf einer art marktplatz mitten im wald, hier waren sechs hütten aufgebaut, in denen typische lebensarten der maoris in wenigen minuten vorgestellt wurden. So konnte jeder nach und nach zu allen hütten gehen, sich mit den maoris unterhalten oder einfach nur zugucken, was sie vorgemacht haben. In einer ist z.b. ein tanz vorgeführt und erklärt worden, in der anderen hat ein kleiner junge mit einer art dreizack versucht fische zu angeln und in wieder einer anderen ist gezeigt worden, was maorikinder in der schule lernen.

Eigentlich war ich jetzt schon total begeistert und der vollen überzeugung, dass jeder cent sinnvoll investiert wurde. Weiter ging es in die versammlunghalle, in der viele verschiedene tänze vorgeführt wurden, einige maoris ein musikstück aufgeführt haben und die geschichte der maoris von früher bis heute erzählt wurde, insgesamt dauerte es ungefähr eine stunde. Als nächstes kamen wir zur feuerstelle, in der unser essen bereits seit drei stunden vor sich hin gart. Die feuerstelle bestand aus drei ca. 1m tiefen löchern, in denen heiße kohlen und das essen lag. Über jedem dieser löcher war ein stück stoff gelegt, was wiederum mit erde bedeckt war, damit die wärme in den löchern bleibt. Nun kamen wieder die häuptlinge an die reihe und mussten die erde von den stoffen herunter nehmen. Ich hatte mit ein paar heißen kartoffeln und etwas brot gerechnet, aber nicht mit dem was ich sah! Es war gradezu ein gaumenschmaus... in dem einem erdloch war lamm- und hühnchenfleisch und in den beiden anderen waren zwei große körbe mit allehand gemüse, unter anderem gab es möhren, bohnen, normale kartoffeln, süßkartoffeln und kusskuss. ich weiß nicht, ob so auch schon ein maoriessen vor 200 jahren ausgesehen hat, aber es war alles sehr lecker. Zur guter letzt, haben sich alle in dem 'dining room' versammelt und die köstlichkeiten verspeist. Mittlerweile ist es halb elf und ich bin zurück auf dem campingplatz. Es war ein unvergesslicher abend und ich glaube, es war auch das beste, was ich bis jetzt in neuseeland erlebt habe.

Am nächsten tag (14.11.) bin ich morgens ein bisschen durch 'Rotorua' gelaufen und anschließend in einen zoo gefahren, die eintrittskarte habe ich gestern mit der maorikarte zusammen bekommen und wenn man schonmal die möglichkeit hat kostenlos in einen neuseeländischen zoo zu gehen, sollte man das ja auch machen. Der zoo war sehr schön angelegt, mit einem kleinen fluss der durch den zoo fließt, aber ansonsten gab es nichts besonderes zu sehen, sogar die tiere waren die gleichen wie in deutschland. Kurz nachdem ich wieder im auto saß, hat es in strömen angefangen zu regnet und der regen blieb auch bis zum nächsten morgen.

Am mittwoch (15.11.) bin ich in 'Taupo' vom campingplatz aus ein paar kilometer weiter zu einem parkplatz gefahren, von wo aus ich gut eine stunde zu den 'Huka Falls' gelaufen bin. Es war ein wunderschöner weg am ufer des 'Waikato River', dem längsten fluss neuseelands, entlang. Die wasserfälle waren ebenfalls sehr beeindruckend. Nachdem ich den weg wieder zurück zum auto gelaufen bin, ging die fahrt weiter zurück nach 'Ohakune'.

Am nächsten Tag (16.11.) habe ich Tim wieder in 'Whakapapa Village' abgeholt.

Alles in allem waren es schöne, ruhige und entspannte vier tage, in denen sich sowohl tim, als auch ich vom jeweilig anderen ein bisschen erholen konnten. Jetzt können wir die nächsten wochen wieder zusammen verbringen;-)

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Di

15

Nov

2011

Central & West North Island

Montag, 7.11. → Sonne 18°C
Napier, Classic Sheepskins
Hastings
Lake Taupo
Dienstag, 8.11 → bewoelkt
Taupo, Tims Tandemsprung
Hamilton, Sightseeingtour
Mittwoch, 9.11. → Sonne 18°C
Hamilton, Hamilton Garden
Fahrt nach Waitomo
Donnerstag, 10.11. → Sonne 20°C
Waitomo, Gluehwuermchenhoehle
New Plymouth, Stadtrundgang
Freitag, 11.11. → Sonne 20°C
Lost Hwy
Fahrt zum Tongario Nationalpark
Samstag, 12.11. → Sonne 18°C
Whangapapa Village
Ohakune

Nachdem wir heute morgen (7.11.) von 'Napier" aufgebrochen sind, sind wir zu einers 'Schaafswollfabrik' (Classis Sheepskins) gefahren, dort konnte man an einer fuehrung teilnehmen, bei der die einzelnen arbeitsschritte der wollverarbeitung erklaert wurden, da diese fabrik noch in betrieb ist, konnte wir auch beim waschen, faerben, trocken und buegeln, ja schaagswolle wird gebuegelt, zugucken. es war wirklich mal interessant zu sehen, wie aus einem dreckigen stueck wolle, das grade von der wiese kommt, ein sauberer pullover wird. von hier aus sind wir weiter zur zwillingsstadt von Napier, nach Hastings, gefahren. warum es sich um zwillingsstaedte handelt weiss ich nicht, aber mir hat Hastings um einiges besser gefallen. unser eigentliches ziel heute war der 'Lake Taupo', der relativ im centrum der nordinsel liegt. die angrenzende stadt 'Taupo' ist relativ klein und hat an sehenswuerdigkeiten auch nicht viel zu bieten, dennoch hat es mir dort sehr gut gefallen, da man von fast der esamten stadt aus den see sehen kann und man sich vorkommt, als waere man am gardasee oder am lago maggiore=) auch wenns es an sehenswuerdigkeiten nicht viel gibt, wuerde ich behaupten, dass jeder tourist hier vorbei faehrt, denn diese region ist bekannt fuer outdoor- und adventure aktivitaeten. wenn jemand bungeejumping machen moechte oder fallschrimspringen moechte macht es hier.
da diese adventure aktivitaeten hier alle angeboten werden, muss man sie ja auch testen. so sind tim und ich am dienstag 8.11. zum flughafen gefahren, da von dort aus tims tandemsprung startete. ich war zu schissig und bin auf dem boden geblieben;-) nachdem es eine kleine einfuehrung gab, sind die totesmutigen passagiere auf 4km geflogen und von dort aus gesprungen...wenn ich nur daran denke wird mir schon schlecht. (genauere details gibt es auf tims seite)
am fruehen nachmittag sind wir weiter nach 'Hamilton' gefahren. Hamilton ist eine der fuenf groessten staedte neusseeland und die einzige, die nicht am meer liegt. nachdem wir durch die stadt gelaufen sind und tim sich wanderstoecke gakauft hat, haben wir uns einen schlafplatz aud einem supermarktparkplatz gesucht und den tag zu ende gehen lassen.
relativ frueh am naechsten morgen (9.11.) sind wir zum 'Hamilton Garden' gefahren, hier wollte wir zwei stunden bleiben und dann weiter fahren. allerdings wussten wir da noch nicht, wie gross der garten ist. es ist ein riesiges gelaende, wie gross weiss ich nicht genau, aber es ist gross, das in viele kleinere themengaerten unterteilt ist. zu erst sind wir in die 'Laendergaerten' gegangen, hier gibt es einen chinesischen, einen englischen, einen japanischen, einen amerikanischen, einen italienischen und einen indischen garten. alle gaerten sind so angelegt, wie es fuer das jeweilige land typisch ist. weiter ging es zu den 'Produktgaerten', die wiederum in einen Maorigarten, einen Kuechengarten, einen Krautergarten und in einen Nutzgarten aufgeteilt waren. als naechstes kam die gruppe der 'Blumengaerten', wo es fuer so ziemlich jede pflanze die man sich vorstellen kann, einen eigenen garten gibt. normalerweise bin ich nicht fuer parks und gaerten, aber dieser hat mich wirklich beeindruckt.
weiter fuehrte uns unser weg nach 'Waitomo' zu den gluehwuermchenhoehlen. da wir reltiv spaet er ankamen, haben wir den besuch der hoehlen auf morgen verschoben.
mittlerweile ist morgen (10.11.) und wir haben die hoehlen besichtigt. da hier noch keine hauptsaison ist, waren wir mit nur vier leuten (zwei hollaender, tim und ich) eine kleine gruppe. von einem shuttleservice sind wir zu einer hoehle gebracht worden, die erst vor zwei jahren entdeckt wurde. waehrend der fuehrung untertage (waere ja auch sinnlos eine hoehle uebertage zu besichtigen...;-)) haben wir viele stalaktieten und stalakmieten, sowie einige knochen aus der urzeit gesehen, die beim freilegen der hoehle gefunden wurden. die beruechtigen gluehwuermchen, weswegen die hoehlen eigentlich so bekannt sind, haben wir selbstversaendlich auch gesehn. bei den gluehwuermchen handelt es nicht um solche, die man aus europa kennt, diese hier werden bis zu 30cm lang und haengen waehrend ihrer zeit als larve und puppe (ca. 9 monate) an der decke der hoehle. ueberall an dem tier haengen viele ganz duenne faeden hinunter, in denen sich insekten, die von dem gluehenden hinterleib der tiere angezogen werden, verfangen und anschliessend als mahlzeit verspeist werden. nachdem die gluehwuermchen geschluepft sind, leben sie nur noch 2-3 tage und sterben dann, da die natur sie ohne einen mund ausgestattet hat und so so verhungern oder weil sie sich in den faeden der puppen verfangen und dann von ihren kindern gefressen werden.
gegen mittag sind wir weiter nach 'New Plymouth' an die ostkueste gefahren. grossartig viel zu sehen gibt es hier nicht und so war unsere sightseeingtour auch schnell wieder zu ende.
am freitag 11.11. (heute ist karnevalsanfang) sind wir ueber den 'Forgotten World Hwy', der spannender klingt als er ist, bis zum 'Tongario Nationalpark' gefahren. hier haben wir auf einem schoenen parkplatz mit einem wunderschoenen ausblick genaechtigt und sind am 12.11. in 'Whangapapa Village' ins DOC (aehnlich dem Alpenverein bei uns) gegangen und tim hat die huetten fuer seine 4-taegige wanderung gebucht. als auch das vollbracht war, sind wir auf einen campingplatz nach ohakune gefahren , waren einkaufen und haben nicht mehr viel gemacht.

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Di

15

Nov

2011

Easten North Island-Bay of Plenty

Montag 31.10. → bewölkt

Rotorua-Sightseeingtour durch die Stadt

Dienstag 1.11. → Regen, viel Regen

Rotorua-'Wai-O-Tapu'

Mittwoch 2.11. → noch mehr Regen

Pacific Coast Hwy bis zum 'East Cape'

Donnerstag 3.11. → Sonne 23°C

Pacific Coast Hwy bis Gisborn

Gisborn-Sightseeingtour durch die Stadt

Freitag 4.11. → Sonne 23°C

Mahia-Halbinsel

Samstag 5.11. → bewölkt 17°C

Lake Waikaremoana-Wanderung

Sonntag 6.11. → Regen 18°C

Napier-Art-Deco-Rundgang durch die Stadt

 

Heute (31.10.) sind wir von 'waihi' nach 'rotorua' gefahren. Rotorua liegt südlich der coromandel halbinsel und ist bekannt für seine geysire und heißen quellen, in der gesamten stadt liegt ein mal mehr, mal weniger starker schwefelgeruch in der luft. Heute haben wir nur eine kleine sightseeingtour durch die stadt gemacht und sind dann auf den campingplatz gefahren.

Für den besuch des 'wai-o-tapu' (1.11.) mussten wir schon relativ früh aufbrechen, um eine spezielle vorführunge mitzubekommen, die nur einmal am tag gezeigt wird. Diese war am 'lady knox geyser' und bestand darin, eine 20m hohe fontäne aus der mitte des geysirs zu sprühen. Der ganze 'trick' lag in einem stück seife, das in die mitte des kraters gelegt wurde und mit den dämpfen des geysirs eine chemishe reaktion einging, die die fontäne bewirkte. Ein simpler vorgang, der eine enorme wirkung hat.

Weiter ging es zum 'mudd pool', wie der name schon sagt, handelt es sich hier um einen großen see mit schlamm, der ständig an verschiedenen stellen schlamm 'aufblubbern' lässt. Sieht wirklich faszinierend aus, wie ein großer schlammsee blubbert... Was hingegen nicht so faszinierend ist, ist der penetrante gestank von schwefel und sehr, sehr faulen eiern!

Das eigentliche herzstück des 'wai-o-tapu' ist das 'thermal wonderland'. Es ist ein riesiges unter nachturschutz stehendes areal, indem ein teil für besucher zugänglich gemacht wurde. Das besondere ist, das hier viele verschiedene natürliche chemische substanzen durch thermische aktivitäten und heiße quellen aus dem gestein gespült werden und die flüsse, seen und gesteinsbrocken in unterschiedliche farben wie gelb, grün, lila, rot oder schwarz färben. Leider kommen diese farben auf den fotos nicht gut rüber, aber wer interesse hat, kann sich fotos aufwww.waiotapu.co.nz angucken.

Der nächste Tag (2.11.) war nicht sehr spektakulär, bei strömendem regen saßen wir fast sieben stunden im auto und haben außer einem kleinen abstecher zum 'east cape' nichts gemacht. Was hier allerdings besonders ist, ist die tatsache, dass es der erste punkt der welt ist, andem ein neuer tag beginnt. Um den tag bloß kein highlight zu geben, haben wir auf einem sandablageplatz direkt am highway übernachtet-aber auch solche tage muss es geben;-)

Am nächsten morgen (3.11.) ging es bei strahlendem sonnenschein weiter nach 'gisborn'. In 'Gisborn' angekommen, haben wir erst einmal einige zeit in der städtischen bücherei verbracht, da wir herausgefunden haben, dass es dort freies internet für jeden gibt-von so einem service kann man in deutschland nur träumen. Weiter ging es dann einmal quer durch die stadt, wo wir die wichtigsten sehenswürdigkeiten einmal abgeklappert haben, den restlichen tag waren wir auf unserem schönen stellplatz direkt am wasser und haben uns unseren blogeinträgen gewidmet, damit ihr zu hause auch keine langeweile bekommt;-).

Der freitag (4.11.) war äußerst entspannt und angenehm. Relativ früh morgens sind wir ein paar kilometer in den süden bis zur 'mahia-halbinsel' gefahren, wo wir den lieben langen tag am wasser waren. Tim hat sich in der prallen sonne gebräunt und ich habe im angenehm kühlen schatten ein buch gelesen (so extrem wie hier vor der sonne und den uv-strahlen gewarnt wird, trau ich der sonne nicht so ganz und bleibe lieber im schatten).

Am nächsten tag (5.11.) war das wetter nicht mehr ganz so gut und wir sind zum 'lake waikaremoana' gefahren, da tim noch mal ein ründchen wandern wollte. da seine und meine wandervorstellungen ein bisschen auseinander gehen, hat tim sich für einen 6-stündigen rundweg entschieden, bei dem ich aber ohne probleme jeder zeit umkehren konnte, so sind wir ca. eine stunde zusammen gelaufen, bis ich mich auf den rückweg begeben habe. Den zweiten teil des tages hat tim also auf einem wanderweg irgendwo zwischen wald und wiese oder besser gesagt zwischen gesteinsbrocken und farnwäldern verbracht und ich habe unser auto gehütet.

Unser nächstes ziel sollte 'napier' an der süd-ost-küste werden (6.11.), wenn man den reiseführern und flyern einen glauben schenken soll, erwartet einen hier eine grandiose stadt, die im art-deco-stil errichtet wurde und unglaublich viele häuser mit schönen fassaden haben soll. In dieser hinsicht wird man meiner meinung nach sehr enttäuscht. napier ist zwar keine hässliche stadt, aber so schön, wie sie überall beschrieben wird, ist sie auch nicht.

 

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Mi

09

Nov

2011

Coromandel Halbinsel

Version für André;-)

.kannst dir überlegen, ob du weiter lesen möchtest oder nicht;-)

 

Montag 24.10. → Sonne 25°C

Ankuft in Thames-in einer Bucht gesonnt

Dienstag 25.10. → Sonne 23°C

Thames-Rest hab ich vergessen

Mittwoch 26.10. → bewölkt

Thames-Tim war wandern, ich war auf dem Campingplatz

Donnerstag 27.10. → Sonne 23°C

Coromandel Town-Fahrt mit dem 'Creek Railway'

Freitag 28.10. → bewölkt

Whangapou (Ostküste)-'New Chums Beach'

Samstag 29.10. → Sonne 23°C

Hot Water Beach

Sonntag 30.10. → Sonne 23°C

Hahei-'Cathedral Coves'

 

Nach dargaville sind wir über auckland bis nach thames gefahren (24.10.). thames ist der süd-wstlichste punkt der coromandel halbinsel, die östlich von auckland liegt.

Wie in jeder anderen auch, sind wir zu erst in ein touristeninformationsbüro gegangen, um und broschüren und flyer von der umgebung zu besorgen. Den restlichen tag haben wir bei 25°C in einer schönen bucht mir viel sonne verbracht.

(dienstag 25.10. habe ich vergessen was wir gemacht haben)

am mittwoch (26.10.) war ich den lieben langen tag auf einem campingplatz und hab gelesen, geschlafen, gegessen, gelesen, gegessen und geschlafen, während tim irgendwo auf den bergen rum geklettert ist. Mein tag war definitiv entspannter=)

weiter ging es am donnerstag (27.10.) in das ca. 80 km entfernte 'coromandel town', wo wir mit einer 'creek railway' gefahren sind. Hierbei handelt es sich um eine kleine eisenbahn, die personen durch den regenwald fährt und zwischen durch kurze stopps einlegt, um das schöne panorame der farnwälder zu genießen.

Da wir mit unserem auto nicht weiter in den norden fahren dürfen, da es dort nur unbewirtschaftete schotterpisten gibt, sind wir einmal quer durch das 'halbinselinnere' an die ostküste gefahren (28.10.).

auf grund einiger insidertipps sind wir von 'whangapou' aus zum 'new chums beach' gelaufen. Der weg dort hin führt zunächst über einen fluß, weiter an einem muschelstrand vorbei, von dort aus über einen kleinen berg und weiter durch einen palmen-farn-wald. Der weg hier hin ist schon wunderschön, aber der strand selber ist tatsächlich ein traum. Er liegt in einer bucht, die rings herum von klippen umsäumt ist. Außer uns waren nur noch drei angler dort, da wir grade erst frühling haben, ist das meer noch ein bisschen zu kalt (zumindest für mich), aber im sommer wird das hier ein richtig schönes, warmes fleckchen erde sein!

Unser nächstes Ziel war der 'Hot water beach' (29.10.), der ca. 60km südlich vom 'new chums beach' liegt und ein absolutes muss für jeden neuseelandtouristen ist!

Der 'hot water beach' ist nur bei ebbe zu erreichen, da er sonst unter der meeresoberfläche liegt. Es ist ein strandabschnitt von ungefähr 70m länge und 50m breite, unter dem in 2km tiefe zwei heiße vulkanquellen liegen, wenn man am strand einen pool puddelt, füllt dieser sich automatisch von unten her mit wasser und wenn man dazu noch die richtige stelle erwischt hat, kann das wasser, was sich in dem pool sammelt, bis zu 60°C heiß sein. Es ist einfach ein einmaliges erlebnis in seinem eigenen pool aus sand zu liegen und den wellen im meer zu zu gucken!

Am nächsten tag (30.10.) sind wir nach 'hahei' gefahren und haben von hier aus eine kleine wanderung zu den 'cathedral coves' gemacht. Die 'cathedral coves' sind mehrere kleine höhlen, die zwei strände mit einadner verbingen, auf grund von einsturtzgefahr durfte diese jedoch leider nicht betreten werden.

Der weg hier hin führte über 20m hohe klippen, von wo aus man eine einwandfreie sicht über das meer hatte und da das wetter auch noch mitspielte, war das alles natürlich noch viel schöner; denn bei blauem himmel und strahlender sonne sieht eigentlich alles schön aus.

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Mo

31

Okt

2011

North of Auckland

Nun sind wir fast zwei Wochen hier und der noerdliche Teil von Auckland liegt schon hinter uns. Unsere Reis bagann am Donnerstag (23.10.), ab heute hatten wir einen Campervan gebucht. Gebucht war ein 9-Sitzer Bus ohne jeglichen Komfort mit lediglich zwei Sitzen, einer Liegeflaeche zum Ausklappen und einer elektrischen Kuehlbox. Was wir hingegen bakamen, uebertraf unsere Erwartungen um Einiges. Nun sind wir Besitzer eines VW-Busses mit Hochdach, Kuehlschrank, Herd, Mikrowelle, Spuele und sogar einer Klimaanlage, was die Reise um einiges luxorioeser werden lässt. Los ging es in Auckland und bis zu unserem ersten Ziel 'Whangarei' an der Ostkueste waren es 150km. Am naechsten Tag (22.10.) fuhren wir die Ostkueste weiter bis nach 'Paihir', das Gebiet um Paihir wird auch die 'Bay of Island' genannt, wobei Paihir sowas wie eine Hauptstadt mit grade mal 7000 Einwohnern darstellt. Von Paihir aus fuhren wir mit der Faehre nach 'Russel'. Russel ist ein kleiner sehr schoener Ort, an dem man einen fantastischen Blick auf das Meer hat, beim Entlangschlaender der Promenade, koennte man auch in Italien oder an der cote azur sein. auf grund von empfehlungen fuehrte unsere weiterfahrt nach 'kaeo'. kaeo hat eigentlich nichts zu bieten, wenn es da nicht einen mitte 70jaehrigen alten mann geben wuerde, der in einem halb verrosteten wohnmobil auf seinem kleinen fleckchen land lebt, auf dem er ein ein-zimmer-museum errichtet hat. hier hat er alles ausgestellt, was er in seinem leben so alles finden konnte und in 70 jahren kann da schon einiges zusammen kommen. angefangen bei ausgestopften tieren. ueber insekten und knochen, bis hin zu saemlichem geruempel. aber das highlight ist nicht das museum, sondern eine versteckte grotte, in der er grashuepfer zuechtet. hierbei handelt es sich nicht um grashuepfer wie flip, den man aus biene maja kennt, sondern um grashuepfer, die eher die groesser einer grossen hand oder noch groesser haben und fuehler, die geschaetzte 20cm lang sind-ein bisschen eklig, aber interessant. von diesem mann haben wir einige sehr gute insidertips bekommen, unteranderem ist uns ein strandabschnitt empfohlen worden, andem man ohne probleme wildcampen kann, ohne angst vor der polizei haben zu muessen (denn eigentlich ist das hier verboten). mann stellt sich einen riesigen strand vor, an dem drei kilometer in die eine und drei kilometer in die andere richtung weit und breit nichts zu sehen ist, ausser duene und meer und mitten auf den duenen steht ein weisser bus, der uns gehoehrt=) mittlerweile habe wir diese stelle auch schon an andere camper weiter gegeben. weiter ging es am sonntag (23.10.) nach cape reinga. cape reinga ist der nördlichste punkt von neuseeland und der legende nach ist das der ort, an dem tote das letzte mal einen blick auf neuseeland werfen, bevor sie in den himmel aufsteigen. kurz vor unserem ziel machte es plötzlich 'krrrrrrrrrrrr' und ich habe einmal quer über das auto die leitblanke gestreift.... da sonst nichts weiteres passiert ist und es hoffentlich auch bei dem einen mal bleibt, lassen wir uns davon die laune nicht verderben. am cape reinga angekommen, besichtigten wir den bekannten leuchtturm und schossen ein paar schöne fotos, viel mehr kann man hier oben auch nicht unternehmen, dennoch hat sich der weite weg gelohnt und wird mit einem fantastischen ausblick über den pazifik und die tasmanische see belohnt. weiter führte uns unserer weg nach dargaville, dargaville liegt an der westküste auf der halben strecke nach auckland; eigentlich wollten wir nicht so weit fahren, jedoch mussten wir feststellen, dass es im norden nicht viel zu unternehmen gibt und so haben wir uns entschieden, doch schon weiter zu fahren. auf dem weg nach dargaville führte und die 'autobahn' quer durch den regenwald, ein wirklich spannendes erlebnis. mitten in diesem wald, fast direkt an der straße, steht der älteste kaoribaum der insel, mit 2000 jahren und einer größe von 55m kann man ihn durchaus alt und groß nennen. heute war das wm rugby finale zwischen neuseeland und frankreich und da rugby hier ungefähr so einen stellenwert hat wie bei uns fußball, kann man sich vorstellen was hier los war. tim und ich haben das spiel in dem einzigen pub, den es in diesem ort gab, geguckt und neuseeland hat 8:7 gewonnen. rugby ist kein sport, den ich mir viel öfters als einmal angucken würde, aber da es das finale war, war es zugegebener maßen ein bisschen spannend, ich habe die regeln bis heute zwar nicht verstanden, aber ich bezweifel auch, dass es überhaupt welche gibt. das war es fürs erste...
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Do

20

Okt

2011

Auckland

Dienstag

Endlich haben wir unser eigentliches Ziel -Neuseeland- erreicht.

Bis auf das kleine Problem, dass mein Rucksack nicht so schnell in Sydney umgestiegen ist wie ich und erst mit dem naechsten Flieger kommt, hat alles super geklappt. Am Flughafen konnten wir gluecklicherweise direkt ein Hostel im Zentrum buchen, vom Flughafen bis zum Hostel dauert es eine knappe Stunde mit dem Bus.

Nachdem wir eingecheckt haben und unser minikleines Zimmer ohne Fenster besichtigt haben, sind wir noch kurz in die Stadt gegangen, um eine Kleinigkeit zu essen.

Um halb neun kamen wir zurueck, gluecklicherweise war mein Gepaeck schon da und ich konnte nach 30 Stunden ohne Schlaf endlich ins Bett gehn.

 

Mittwoch:

Nach zwoelf Stunden Schal in einem mehr odr weniger bequemen Bett, was bei jeder kleinsten Bewegung tierisch an zu wackeln beginnt, haben Tim und ich uns in Richtung Centrum auf gemacht, um die wichtigsten Sightseeingpunkte der Reihe nach abzuklappern. Leider war es tatsaechlich ein Abklappern, denn an touristischen Atraktionen hat Auckland nicht alzzviel zu bieten, so dass jede noch so kleine Kirche zu einer Attraktion wird. Leider spielte auch das Wetter nicht so ganz mit, alle paar Minuten kam ein kraeftiger Schauer vom Himmerm.

Alles in allem habe ich mir mehr von Auckland versprochen und hoffe, dass die naechsten Staedte schoener werden, wovon ich ausgehe.

Morgenvormittag bekommen wir unseren Campervan, womit das Abventeuer dann so richtig los gehen kann.

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Mi

19

Okt

2011

Bangkok-Sydney-Neuseeland

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So

16

Okt

2011

BANGKOK

Samstag:
Was wir heute alles erlebt haben, lässt sich nicht mal eben zusammenfassen, es war ein Kulturschock der besonderen Art...
Angefangen hat es mit einer 1,5h Bootsfahrt über den 'Chao Phraya', bei der wir uns, dumm wie Touristen nun mal sind, total übers Ohr hauen gelassen haben. Wir haben für die Fahrt 1000 Baht (ca. 25Euro) bezahlt, die man allerdings auch für maximal 400 bekommen hätten. Naja, für deutsche Verhältnisse immer noch sehr günstig und gelohnt hat es sich auch, also kein Grund wieter aufzuregen;-)
Am Ende der Fahrt sind wir am 'Wat Arun' abgesetzt worden. Der 'Wat Arun' ist der Tempel der Morgenröte und ist an der höchsten Stelle 74m hoch. Durch viele, sehr, sehr, sehr steile Stufen kann man ihn bis fast nach ganz oben besteigen, von hier aus hat man einen super Ausblick über die umliegenden Paläste und den Königspalast.

Weiter ging es mit einem Wassertaxi für sage und schreibe 3Bahnt pro Person (40Bahnt=1Euro) auf die gegenüberliegende Flussseite. Hier sah man das erste Mal die ersten Spuren das angekündigten Hochwassers. Die Souvenirläden, die direkt, aber wirklich direkt, am Ufer waren, standen ca. 30cm unter Wasser.

Nun begann eine etwas abenteuerliche Reise mit einem Tuk-Tuk-Fahrer. Er hat
quasi entschieden welche touristische Ziel er für sinnvoll hielt und hat uns dann dorthin gefahren. Es fing an mit dem 'Lucky Buddha' einem kleine Tempel der touristisch eigentlich unbedeutend ist und wir somit die Einzigen dort waren. Weiter ging es dann zu zwei Schmuckgeschäften und einem Maßgeschneiderten-Anzug-Laden, indem wir uns von irgendwelchen Verkäufern bequatschen lassen mussten, die uns Schmuck bzw. maßgeschneidert Anzüge und Kleider verkaufen wollten und das alles nur, damit unser Fahrer einen 'Stempel' bekommt (wofür dieser Stempel ist oder was er damit macht konnten wir nicht raus finden).

Weiter ging es zum 'Wat Benchabaphit', einem Marmortempel der wirklich sehr schön aussieht. Nun hatten wir den Fahrer gebeten uns wieder zurück zu bringen, was er jedoch gleich nutze und uns wieder zu einem Anzuggeschäft fuhr, dieses war glücklicher Weise das Letzte.

Im Großen und Ganzen war es jedoch eine einmalige Erfahrung und für einen vierstündigen privat Chauffeur mit großzügigem Trinkgeld nur 2,50Euro zu bezahlen ist auch nicht schlecht.

 

Mittlerweile ist es 16h und wir haben den 'Wat Pho', den liegeden Buddha, erreicht. Diese mit Gold überzogene Figur ist 45m lang und 15m hoch, ein wirklich gigantisches Geschöpf.

Als hätten wir nicht schon genug Erfahrungen mit Tuk-Tuk-Fahrern gemacht, ließen wir uns wieder überreden einzusteigen. Nun ging es nicht zum 'Shoppen', sondern zu einem angeblich super leckeren 'Seafood Restaurant'. Lecker war es auch, aber für den Preis hätten wir locker zehn Mal in einem normalen Restaurant essen gehen können, aber wahrscheinlich gab es wieder einen Stempel dafür!

Von hier aus machten wir uns dann wieder auf den Rückweg zum Hotel.

 

Sonntag:

Da wir gestern ein Bangkok-Marathon-Programm hinter uns gebracht haben, blieb für heute noch der 'Königspalast', 'Chinatown' und das 'Siam-Center'.

Der Königspalast ist definitiv einen Besuch Wert. So was schickes und pompöses hab ich in meinem Leben noch nicht gesehn. Es ist eine riesige Anlagen, in der früher der König lebte und die heute noch für Staatsempfänge und andere Festlichkeiten genutzt wird. Es reit sich ein Palast an den Nächsten und der Erste wird von dem Zweiten übertroffen, alles ist mit Gold und irgendwelchen Palietten überzogen und umhüllt-einfach nur faszinierend!

Von hier aus ging es, wieder mit einem Wassertaxi, weiter zum Chinatown. Chinatown besteht aus mehreren lauten, engen und bunten Gassen, die einen Abstecher allemale Wert sind.

Nun ging es erst zu Fuß und dann mit dem Skytrain zum Siamcenter, das Siamcenter ist ein riesiges Shoppingcenter was außer Geschäften und Boutiquen nicht viel zu bieten hat und wenn man eh kein Platz hat um sich irgendwas zu kaufen, ist es auch relativ uninteressant, aber man muss es halt gesehen haben.

Das sind nun erstmal die ersten und wahrscheinlich auch letzten Eindrücke von Bangkok, denn Morgen geht es weiter nach Neuseeland.

Einen großen Dank an Stephie. Dein Reisefürer war einmalig und äußerst praktisch!

 

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